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Warum sollten Klimaanlagen regelmäßig überprüft werden?

Viele Fahrzeughersteller schreiben es mittlerweile alle 24 Monate vor. Bei Elektrofahrzeugen sogar Pflicht zum bestehen der Hauptuntersuchung.

moderne Fahrzeugklimaanlagen verlieren ab Werk pro Jahr max. 40 Gramm Kältemittel bei einem Ein-Verdampfersystem. Dazu ist die Automobilindustrie in der EU gesetzlich verpflichtet worden. Bei den meisten Klimaanlagen liegt die Leckageverlustrate bei unter 25 Gramm pro Jahr. Das ist nicht viel, daher wird die Klimaanlage von der Automobilindustrie als wartungsfrei mit einer Lifetime Befüllung geführt. (Anmerkung des Autors: Lifetime bedeutet acht Jahre. Was danach passiert, interessiert die Industrie nicht.)

Doch äußerliche Einflüsse wie Schwingungen, Schmutz, Insekten, Steinschläge und Streusalze können dazu führen, dass die Klimaanlage ihr Kältemittel viel schneller verliert, als die Industrie es vorgesehen hat. Man merkt, dass die Kühlleistung nachlässt, wenn zu viel Kältemittel verloren gegangen ist.

Doch je weniger Kältemittel für den Wärmetransport in der Anlage vorhanden ist, desto höher wird der Kraftaufwand vom Gasverdichter (Kompressor). Zusätzlich kann im Laufe der Zeit der Klimakondensator verschmutzen oder Kühlrippen sind herausgebrochen. Dadurch verschlechtert sich die Wärmeabgabe während des Betriebes, woraufhin der Druck im System ansteigt. D.h. der Gasverdichter kämpft und kämpft gegen Druck und Temperatur auf verlorenem Posten bis er stirbt. Und dann wird es für den Kunden teuer. Daher ist es ratsam, die Klimaanlage jährlich überprüfen zu lassen. Dieses kann meistens im Rahmen der Fahrzeuginspektion durchgeführt werden.

 

Wie funktioniert die Klimaanlage

Eine Klimaanlage nutzt das gleiche Prinzip wie ein Kühlschrank: Das Gas wird komprimiert und erwärmt sich – umgekehrt kühlt es ab, wenn es sich wieder ausdehnt.

Der Kompressor der Klimaanlage komprimiert das Kältemittel. Aufgrund des hohen Drucks von 15-20 bar erhitzt sich das Kältemittel-Gas und wird nun durch den Kühler geleitet & abgekühlt. Somit ändert das Kältemittel seinen Aggregatszustand von gasförmig zu flüssig, steht aber weiterhin unter hohem Druck. Bevor es zum Exspansionsventil weitergeht, wird es noch getrocknet (eventuell vorhandenes Wasser wird hier entzogen). Durch die enge Bohrung des Ventils gelangt das flüssige Kältemittel in den Verdampfer. Durch diese „Entspannung“ wechselt es wieder seinen Aggregatszustand in gasförmig. Für diesen Prozess wird Wärme benötigt, die der am Verdampfer vorbeiströmenden Innenluft entzogen wird. Die nunmehr kältere Luft wird wieder in den Innenraum des Autos geleitet. Der Kompressor saugt im Anschluss das gasförmige Kältemittel erneut an und der Kreislauf schließt sich.

 

 

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